Die Musiker

Beunruhigende Ästhetik

Den Hauptteil der Kompositionen steuert Matthias Petzold bei. Seitdem er im Alter von 14 Jahren zufällig die Radio-Sendung "Jazzplatte der Woche" hörte, lässt ihn die faszinierende und beunruhigende Ästhetik des Jazz nicht mehr los. Der Saxophonist und Komponist schrieb Stücke für zahlreiche Projekte in allen möglichen Besetzungen von Duo über Septett bis hin zu großem Orchester. Dabei entstanden unter anderem drei Kompositionszyklen: PSALMENVERTONUNGEN für Chor und Jazz-Ensemble, PANGÄA für Bigband und MIRRORS nach Motiven von Shakespeare für Kammerorchester und Jazz-Combo.
Bei HOCHHÄUSER setzt Petzold das Hauptaugenmerk auf die Symbiose zwischen Klangcollage und Komposition. Mit seinem warmen Saxophonsound und den Klängen vom 4-Spur-Kassettendeck setzt er gekonnt Akzente.
 

 

Kompositorische Berg- und Talfahrten

Gitarrist Andi Reisner bezeichnet sich selbst als Sound Junkie. Ständig schraubt der Workaholic in seinem PULSARSTUDIO an Songs und Soundtracks. Jeder deutsche Kino- und Fernsehzuschauer hat mit ziemlicher Sicherheit schon einmal Arbeiten von Reisner gehört. Denn immer wieder wird er von der renommierten Filmmusik Komponistin Annette Focks als Klangkünstler und Gitarrist gebucht. So ist über die Jahre ein beeindruckender Katalog entstanden, der Filmerfolge wie ROMY,VIER MINUTEN (deutscher Filmpreis 2007) oder EIN STARKER ABGANG (nominiert für den Grimme Preis 2009) umfasst.
Mit dem Ensemble für Neue Musik UGLY CULTURE tourte Reisner durch Europa. Dabei meisterte er mit seinem virtuosen Spiel die kompositorischen Berg- und Talfahrten der Neuen Musik und erforschte deren Klangsphären und Ästhetik. Parallel widmete sich Reisner mit dem Projekt
AUTOPROZESSOR seiner heimlichen Liebe: dem Jazzrock. Mit Hilfe von illustren Gästen feilte der Gitarrist im Studio an seinen Kompositionen. Acht Alben sind mittlerweile erschienen. Auch in HOCHHÄUSER geht Reisner seinem Faible für verspielte Solos und groovige Licks nach. Dass er dabei gesteigerten Wert auf ausgefallenen Klänge und Effekte legt versteht sich von selbst.
 

 

Lässige Basslinien und amüsante Effekte

Nils Imhorst ist ein viel beschäftigter Kontra- und E-Bassist. In unzähligen Projekten ist er anzutreffen. Beispielsweise tourte er mit der Band FURIOPOLIS durch Madagaskar, mit dem Tango und Klezmer Quartett KLEZCETERA spielte er in vielen Ländern Europas.
In dem Trio
OLINKA ORPHEA & BAND widmete er sich der Gratwanderung zwischen kauzigem Pop und skurrilem Humor und wirkte an den zwei preisgekrönten Videos der Band mit. Als Musiker und Komponist ist Imhorst außerdem fester Bestandteil der Theaterszene des Ruhrgebiets und bei den unterschiedlichsten Inszenierungen zu hören und zu sehen. Darüber hinaus arbeitet er regelmäßig bei Hörspiel- Produktionen mit. 2009 startete Imhorst sein Projekt TANGOLECTRON. An der Schnittstelle zwischen Electronica und Tango entstand unter seiner Regie ein Album, das überwiegend aus Eigenkompositionen besteht.
Bei HOCHHÄUSER kombiniert Imhorst seine lässigen Basslinien und Improvisationen mit einer kleinen Batterie amüsanter Effekte.

 

Flexibler Groove mit Spielwitz

Robert Hurasky ist einer der gefragten Schlagzeuger der Szene (u.a. weltweit veröffentlichte DVD/CD – Aufnahme mit SEAL , 2006, sowie Sarah Connor Live – DVD, 2003). Er kann speziell im Jazz, als auch im Popbereich auf eine rege Konzerttätigkeit verweisen uns spielte unter anderen mit Mathias Haus, Rüdiger Baldauf, Joachim Kühn, John Goldsby, Helge Schneider, Markus Wienstroer, Frank Kirchner, Klaus Doldinger, Klaus Osterloh und Jacques Loussier.
Er agiert musikalisch mit der Gruppe FURIOSITY, die sich als niederrheinische All Star Band um den Bassisten
ALI HAURAND und den Trompeter MARKUS TÜRK präsentiert. FURIOSITY spielt Kompositionen der einzelnen Bandmitglieder sowie Standards, die, durch die furiosophische Mangel gedreht, zu einer neuen Identität finden, swingend, frei, offen, modern, furios.
Mit der charismatische Sängerin
MIRTA JUNCO, spielt sich Robert Hurasky bei LOS CAMPESINOS FURIOSOS durch das ganze Spektrum der lateinamerikanischen Musik. In letzter Zeit gab er zudem Konzerte  mit NORD.BASS.DRUMS, einem Trio um den Pianisten u. Keyboarder Manfred Heinen, welches minimalistische Ideen mit maximalen musikalischen Output im Bereich des Drum&Bass verbindet.
Die HOCHHÄUSER bereichert er mit flexiblen Grooves, dynamischem Spiel und filigraner Spieltechnik. Seine zum Markenzeichen gereifte stilistische Offenheit fügt sich dabei unmerklich in das Bandkonzept ein.

 

Zurück